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Egoisten – Egoisten wie wir – Review

todayMai 15, 2023 2

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EgOi!sten EgOi!sten wir Release 02.06.2023 über Boersma-Records
Besetzung:
Lollo – Gitarre und Gesang
Dampfi – Bass
Kuhn – Gitarre
Hilde – Schlagzeug
Tracklist:
  1. Setzt die Segel
  2. Im Gegensatz zu Dir
  3. Warte auf Mich
  4. Ist das noch Oi?
  5. Du gehörst zu mir
  6. Schon immer etwas Anders
Es ist noch gar nicht so lange her (16.02.22), dass die „EgOi!sten“ ihr letztes Album „IV“ auf den Markt gebracht haben, aber wir wissen ja alle, Stillstand ist Rückschritt.
Nicht nur das zu dem Label „Boersma-Records“ gewechselt wurde, nein man holte sich auch gleich einen neuen Produzenten, in Form von Matthias Kupka, ins Haus.
All diese Veränderungen sorgen nicht nur für den Klang, wie man ihn von den EgOi!sten kennt, wenn es um den, für „Lollo“ typischenGesang geht, sondern wir lernen auch neue Facetten der Band kennen.
Gleich im ersten Song „Setzt die Segel“ bekommen wir nicht nur den Bass, sowohl auch das Schlagzeug auf eine Art und Weise präsentiert, die sonst eher einer Metalband zuzuordnen wäre.
Dies zusammen mit ein paar ordentlichen Gitarrenriffs und einem sehr gesellschaftskritischen Text, in dem es darum geht, dass in diesem Land mehr über „unwichtige“ Themen debattiert wird, als über das auf was es wirklich ankommt, regt zu Nachdenken, aber auch zum Mitwippen an.

 

Die Perle des Albums versteckt sich (aus meiner Sicht) hinter dem Song „Wartet Auf Mich“.
Thematisch befasst sich dieses gute Stück mit der Erinnerung und Ehrung derer, die viel zu früh von uns gegangen sind. Und bis hier hin könnte man sagen: Ja, das ist ja nicht der erste Song seiner Art! Doch GENAU DAS IST ER (Für mich).
Denn während andere seiner Art das Gefühl der Trauer und des Frustes vermitteln, sorgt das hier angewendete musikalische Arrangement für das genaue Gegenteil.
Das schnelle Tempo und die wenig tiefen Töne sagen mehr “erinnert euch an die schönen Zeiten“ und das macht wirklich sehr viel Spaß beim Hören.
„Ist das noch Oi!?“
Eine Frage, der sich die Jungs mit Sicherheit mehr als einmal stellen mussten und sicher noch müssen.
Um so schöner ist es, dass sie sich dazu entschieden haben, das Thema einfach auch in einem Song aufzugreifen (ich musste auch beim 2- und 3-mal hinhören noch schmunzeln, da auch ich ähnliches schon gehört habe. So was wie: „Das ist doch inzwischen auch nur noch Deutschrock, das hat doch mit Oi nichts mehr zu tun)
Die richtige Antwort soll aber an dieser Stelle jeder für sich selbst suchen und finden.
Sowohl die Melodie als auch der Gesang laden absolut zum Mitpfeifen und zum Arschwackeln ein, auch hier gibt es eine klare Lausch Empfehlung. Damit ihr noch einen Grund habt, die Scheibe zu kaufen, verrate ich euch über die anderen Songs jetzt nichts mehr im Detail und springe direkt zum Fazit.
Fazit:
Sowohl Matthias als auch Boersma-Records haben der Band und auch der Scheibe sehr gutgetan. Es wurde Neues versucht und man hat es geschafft, sich dennoch treu zu bleiben. Dann kann ich wirklich nur hoffen, dass dieses neue „Trio Infernale“ noch lange zusammen bleibt und dabei noch mehr solcher Werke entstehen.
Moony – Rockheart-Radio

Written by: Skulli

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