Wir waren gestern auf der Dutenhofener Kirmes und haben dort unsere Supportband Krankenkasse besucht, welche neben Fräulein Tonspur und den Heiligen Legenden dort die Bühne abgerissen haben. Im wahrsten Sinne des Wortes. Den nach deren Auftritt musste diese erstmal wieder zusammengeflickt und neu verstärkt werden. Glaubt mir die Umbaupause nach Krankenkasse wahr im wahrsten Sinne eine wirkliche Umbaupause, aber dazu später mehr.
Beginnen wir am Anfang. Daniel und ich hatten vor am Samstag auf diese Veranstaltung zu gehen, Gott sei Dank ergab es sich, das Hergi, ein guter Freund von uns, auf dieselbe Veranstaltung kommen wollte und uns mitgeteilt hat, dass diese schon am Freitag stattfindet. Also machten wir uns spontan gegen 20 Uhr auf den Weg Richtung Wetzlar. Die Anfahrt an sich verlief gut, bis wir in Dutenhofen ankamen. An dieser Stelle liebe Veranstalter, bitte schildert es das nächste Mal besser aus, so dass auch Ortsfremde den Veranstaltungsort finden. Wir sind also einige Minuten planlos durch Dutenhofen gefahren, bis wir eine nette junge Frau getroffen haben. Ihr vierbeiniger Begleiter war wirklich süß. Diese konnte uns glücklicherweise erklären, wie wir unser Ziel erreichen.
Vor Ort angekommen trafen wir auch gleich auf Hergi und machten uns auf den Weg Richtung Festzelt. Selbst als Rollstuhlfahrer war das Gelände gut nutzbar, einziges Manko, liebe Veranstalter, nächstes Jahr bitte auch eine Toilette, die für Behinderte benutzbar ist.
Um die Wartezeit bis zum Beginn von Krankenkasse zu überbrücken, wurde sich mit alten Bekannten unterhalten und neue Bekanntschaften geknüpft und mit neuem Merch eingedeckt. Dann gegen 21 Uhr ging es endlich los und die 4 Jungs von der Krankenkasse betraten die Bühne. Zu diesem Zeitpunkt war diese noch ganz!
Eröffnet wurde die Show mit dem Song Fuckitol. Ihr Lineup war ein guter Mix aus alten Bekannten Songs, welche von der aktuellen EP und einem unveröffentlichten Song.
Hier könnt ihr euch selbst einen Eindruck davon machen: 1 Intro, 2 Fuckitol, 3 Freiheit, 4 Superstar, 5 Idole, 6 Heim, 7 Wie es geht, 8 Nicht Allein, 9 Tanzmamitdermama, 10 Hulapalu, 11 WE!TA, 12 Scheißegal, 13 Sommer sehn, 14 Ohne Dich, 15 Hans (Bonus).
Nach dem 2. Oder 3. Song drehten die Jungs dann auch körperlich auf und Rick war nicht mehr zu bremsen. Hüpfen, springen, rennen, alles war dabei. Auch das Publikum wurde von Song zu Song immer lauter und ins Programm integriert. So wurde sogar Anderes Gabalier aus dem Hut gezaubert und die Fans gezwungen zu Hulapalu zu bewegen. Leider war die Show schneller vorbei als uns lieb war, aber wie man weiß, alles endet wenns am schönsten ist.
Was nun folgte, war der Inbegriff einer Umbaupause, denn in den Vorbereitungen von Fräulein Tonspur hatte man festgestellt, dass die Bühne sich nicht nur verschoben hatte, sondern das die 3 Kölner und ein Mannheimer, es auch noch geschafft haben diese instabil werden zu lassen. Als ich Rick darauf ansprach, meinte er nur lachend: „Ich dachte wir waren das Abrisskomando.“ So verzögerten sich alle weiteren Auftritte um eine geschätzte Stunde.
Gegen 23 Uhr betrat dann Fräulein Tonspur die Bühne. Alles was wir leider zu Fräulein Tonspur sagen können, ist dass die fucking laut waren und mit Alphatier begonnen haben, da wir den Rest ihrer Show leider, außerhalb des Zeltes verbracht haben, da es mir gesundheitlich nicht ganz so gut ging. Wir freuen uns aber dennoch ihnen eine neue Chance bei einem weiteren Livekonzert zu geben. Das was wir vor dem Zelt gehört haben, war aber gut!
Als es Zeit für die Heiligen Legenden war, haben wir es erneut versucht, mussten aber auch hier, nach dem 5. Song abbrechen und haben schweren Herzens die Heimreise angetreten.
Fazit:
Ich muss sagen, bis auf den gesundheitlichen Rückschlag und die kleinen Probleme des Veranstalters, war es alles in allem ein gelungener Abend. Wir werden nächstes Jahr definitiv wieder kommen.
Cheers
Skulli

Written by: Skulli

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